IRONMAN AUSTRIA

 

3,86 swim – 180,2 bike – 42,2 run

 

 

 

95 km schwimmen, 4 654 km radfahren und 860 km laufen - das Ganze verpackt in 273 h Training. Das war meine Vorbereitung auf den Event meines Lebens – den IRONMAN AUSTRIA in Klagenfurt. Satte 31 Wochen Training starteten am 23. November 2015 und sollten mich auf diese Distanz von insgesamt 226 km Rennen vorbereiten. 16 Tage Trainingslager auf Mallorca & in Porec und ein Budget von rund 4000€ wurden auf dem Weg zum Ironman investiert.

 

 

Dann endlich war die Woche der Wahrheit gekommen. Ich machte mich mit meiner Freundin Petra und einem Auto voll Gepäck auf nach Klagenfurt, wo wir im Krumpendorferhof unsere Bleibe für die kommenden Tage bezogen. Ein kleiner Spaziergang in die Iron City war die gemütliche Einstimmung am Donnerstag Abend auf den bevorstehenden Event. Am Freitag wurde dann die Anmeldung durchgeführt und im wunderschönen Wörthersee ein bisschen eingeschwommen. Und weil bei einem solch großen Event das Anfeuern von der Fanzone aus extrem wichtig ist, reiste am Freitagabend eine Horde von Fans, bestehend aus Familie und Freunden, nach Klagenfurt an, um mich bei meinem Projekt Ironman zu unterstützen. Am Samstag wurde noch ein wenig gechillt und die Zeit mit Baden verbracht.

 


Dann war er da: der Rennsonntag! Um 4 Uhr Früh schepperte der Wecker und sofort schoss ein Gefühl des Unwohlseins in mir ein. Tausende Fragen gingen mir durch den Kopf und Petra musste schnell erkennen, dass beim Frühstück eine anständige Konversation nicht mehr möglich war. Zu abgelenkt war ich und der Fokus auf den Bewerb war zu 100% da. Ein paar Toastbrötchen mit Nutella war meine „Henkersmahlzeit“, bevor es um 5 Uhr nochmals in die Wechselzone zum letzten Check ging. Die Laufräder wurden mit 8 bar Luftdruck befüllt und nochmal angefleht diesen doch bitte über die gesamten 180 km zu halten. Nun ging es in das Strandbad Klagenfurt, wo bereits 2700 andere Athleten ihre letzten Vorbereitungen für den Event trafen. Auf dem Weg in den Vorstartbereich traf ich noch meine Familie/Freunde, die mir alles Gute wünschten, und mir Kraft für die kommende Herausforderung gaben.

 

Exakt um 7:02 Uhr begann für mich das Abenteuer IRONMAN.

 

 

 

DAS SCHWIMMEN: 3,86 km

 

3,8 km hieß es nun als erste Disziplin zu überstehen und ich kann nur sagen: es war ein Traum! Ich konnte vom ersten Meter an einen super Rhythmus finden und meine vorgenommene Pace von Beginn an schwimmen. Konkurrent um Konkurrent überholte ich mühelos und mir setzte es fast ein Lachen unter Wasser auf, da ich nicht fassen konnte, wie geil mein Bewerb begonnen hatte. Nach etwa 3 km war ich am Lendkanal angekommen und hier wurde es spürbar enger mit dem Platz. Ich merkte den einen oder anderen Bodycheck anderer Mitstreiter. Doch das tat meiner Freude keinen Abbruch und ich konnte die 3,86 km in sehr guten 1h 14min beenden und mich Richtung Wechselzone aufmachen.

 

 

 

DAS RADFAHREN: 180,2 km

 

Mit den Anfeuerungsrufen meiner Fans und der Motivation des erfolgreichen Schwimmens trat ich beim Radfahren gleich mal richtig in die Pedale und „flog“ die ersten 30 km in einem Schnitt von knapp 38 km/h scheinbar mühelos bei allen vorbei. An der Radwende angekommen (KM 92) merkte ich nun, dass ich eventuell ein zu hohes Tempo angeschlagen hatte und beschloss die zweiten 90 km etwas ruhiger angehen zu lassen. Langsam aber sicher meldeten sich auch meine Beine und ich musste für das hohe Tempo der ersten Runde Tribut zollen. Ab KM 130 fing es an zu regnen und der Schauer machte das Radfahren zu einer echten Herausforderung. Nach 6h 39min im Bewerb kam ich bereits etwas gezeichnet in die Wechselzone und war froh „nur“ noch laufen zu müssen. Wobei ich absolut keinen Plan hatte, wie ich nun einen Marathon überstehen sollte.

 

 

 

DAS LAUFEN: 42,2 km

 

Mit dem Wissen, dass meine Unterstützer irgendwo am Streckenrand auf mich warteten, startete ich den abschließenden Marathon. Ich merkte sofort, dass ich am Rad zu viel investiert hatte und meine Beine fühlten sich an, als wären sie mit Blei gefüllt. KM 1,5 und zum ersten Mal pushten mich die Schreie meiner Leute weiter. Ich biss die Zähne zusammen und versuchte meinen angepeilten 5er Schnitt zu laufen - was bis KM 10 auch nicht so schlecht funktionierte. Doch es wurde mit jedem Meter härter und härter. Ich beschloss bei jeder Labe-Station (alle 2,7 km) mich mit Cola und Wasser zu verpflegen und mir genug Zeit zu lassen, um auch wirklich genug Energie tanken zu können. Bei meinen Fans vorbei in die Innenstadt von Klagenfurt und wieder zurück Richtung Zielgelände, wo ich in die 2te Runde einbog. Ich wusste, nur noch ein Halbmarathon trennte mich von meinem großen Ziel. Also kämpfte ich mich Meter für Meter weiter. Als ich bei KM 30 angekommen war, konnte ich meinen Bruder Hannes schreien hören, dass ich nur nicht aufgeben darf. Ich denke, er konnte meinen Gesichtsausdruck am Besten deuten und wusste, dass es die schlimmsten 12 km meines Lebens werden sollten. Und dann war es soweit, ich sah das Schild KM 41 - es war geschafft. Meine Familie/Freunde warteten bereits und trugen mich die letzten Meter den Zielkanal entlang. Tausende Zuseher jubelten und der Moderator sagte die magischen Worte: „Simmer Martin - YOU ARE AN IRONMAN“. Die Uhr blieb bei 10h 43min 43sek stehen. Meine Fans eilten ins Zielgelände und teilten mit mir diesen traumhaften Moment. Ich versuchte meine Gedanken zu sortieren und konnte es nicht glauben - ich hatte es geschafft.

 

 

 

Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass für mich ein Traum in Erfüllung gegangen ist und ich die besten Fans der Welt hatte und habe. DANKE AN ALL MEINE UNTERSTÜTZER, die an mich geglaubt haben – ohne euch hätte ich es nicht geschafft.

 

Fotos folgen in kürze

 


 

 

WOLFGANGSEE CHALLENGE

1,5 | 42,5 | 10,8

05.06.2016

 

 

 

 

 

 

 

Am 5. Juni war es endlich soweit. Der erste Formtest für den bevorstehenden IRONMAN in Klagenfurt stand am Programm.

Eine Olympische Distanz als kleiner Check of das Training gefruchtet hat. Start war am Sonntag um punkt 8 Uhr.

 

schwimmen

Nachdem das Wetter heuer noch nicht sehr berauschend war, musste ein Wolfgangsee mit "nur" 16,5° in kauf genommen werden.

Unter dem Motto "Hilf dir wenn du kannst" hüpfte ich kurz vor 8 mit einem Satz rein und konzentrierte mich keinen Herzinfakt zu bekommen. Als der Neo dann gefüllt war wars eigentlich ganz ok.

Das Schwimmen stellte sich als reinste Katastrophe heraus und ich hatte nicht nur mit dem Rhytmus der Atmung zu kämpfen, sondern auch mit der Orientierung als mir die Brille angelaufen war :(

Daher konnte ich nur eine bescheidene Schwimmzeit von 33min erreichen und war dankbar endlich in die Wechselzone einbiegen zu dürfen :)

 

radfahren

Nach einem schnellen wechsel hieß es "hau rein was du hast" am Rad  und ich holte mir Gegner um Gegner. Die ~ 42,5 km konnte ich in 1h11min beenden und hatte somit einen Schnitt von 36,5km/h erreicht --> damit war ich eigentlich ganz zufrieden und freute mich nun auf das laufen

 

laufen

Hier hieß es eine Runde mit ~2,7km insgesamt 4 mal zu laufen. Ich versuchte von beginn an  mein Tempo für Klagenfurt zu finden und konnte die knapp 11 km mit einem Schnitt von 4min 41 sek. eigentlich sehr locker laufen

 

In Summe hatte ich also eine Endzeit von 2h 37 min 30 sek. zu Buche stehen und war bis auf das schwimmen recht zufrieden. Nun heisst es die letzten 3 Wochen bis Klagenfurt gut zu überstehen und sich nicht mehr zu verletzen

 

 

 



 

 NÖ Spar­kassen Lauf­olympiade

 

Am 20. Mai nahmen Johanna und Elisabeth Simmer als Vertreter der VS bzw. KG Seitenstetten an der Laufolympiade in Amstetten teil.

Es standen die typischen 50m Sprint und 400m Mitteldistanz am Programm. Die Teilnahme zahlreicher Schulen sorgte für ein stark besetztes Starterfeld in allen Jahrgängen und es wurde ein Wettkampf auf hohen Niveau geboten.

Elisabeth konnte sowohl die 50 m als auch die 400m mit dem hervorragenden 5 Platz in der mit 24er Starterinnen heiß umkämpften 2009er Klasse abschließen.

Johanna stellte ihr Form einmal mehr unter Beweis und konnte sowohl die 50m als auch die 400m souverän für sich entscheiden.

2 x GOLD bei einem mit 44 ! Athletinnen überaus stark besetzen Feld der 2006er Mädels.

 

Lob an die gute Organisation und Hut ab vor den Lehrkräften für die beherzte Begleitung der jungen Sportler durch die Vorbereitungszeit inkl. perfekter Betreuung am Veranstaltungstag !

 

 


Dorflauf in Behamberg

Simmer Sisters mit tollem Ergebnis

 

 Es gab für beide eine Distanz von 400 m zu überwinden. Start und Ziel war direkt vor dem Gasthaus Grillenberger am Wachtberg. Die Strecke war durch zwei Wendepunkte und die Witterung anspruchsvoll. Dennoch nahmen viele Laufbegeisterte an diesem Event der Gesunden Gemeinde Behamberg teil.

 

Elisabeth war in der Klasse 2008 - 2009 hervorragende 6te und Schnellste ihres Jahrgangs.  Johanna konnte ihre Form einmal mehr unter Beweis stellen und lief einen souveränen Klassensieg ein.

Der MTC gratuliert recht herzlich !

 


 

 

 

 Stadtlauf

Waidhofen/Ybbs

 

 

 

Gelungener Saisonauftakt für unsere Johanna Simmer beim 32.internationalen Waidhofener Sparkassen - Stadtlauf.

Bei hervorragendem Laufwetter und toller Kulisse nahmen letzten Samstag l Johanna und Michael Simmer beim Waidhofener Stadtlauf Teil. Dieser zählt zu einem der insgesamt zehn Bewerbe im Rahmen des Eisenstraße Laufcup 2016.

 

Johanna, die unter perfekter Betreuung von Franz Brenn / St. Peterer Meilenläufer an den Start ging, konnte sich im Feld W - U12 (weiblich JG 2005/2006) sehr gut behaupten und erreichte mit einer Zeit von 3:43,0 auf 980 m den hervorragenden 5 Rang in ihrer Klasse .

 

Nach kräftigem Anfeuern der Tochter versuchte sich Vater Michael im hochkarätig besetzten Hauptlauf. Die Form reichte für 26:26,0 / 4:20. auf 6100 m die sich über 4 Runden durch das schöne Waidhofen schlängeln.

 

Man darf auf die Saison gespannt sein!

 


 

Linz Viertel-Marathon

 

 

 

 

Am 03. April war es wiedermal soweit, und der Borealis Linz Marathon stand in den Startlöchern. Die Viertel-Marathon Distanz war es, die sich Michael Simmer zum Ziel gesetzt hat. Nicht nur finishen, sondern unter 50 Minuten war die Zielvorgabe.

 

 

Dafür wurde kurzerhand sein Bruder Hannes verpflichtet, der als Pacemaker für Michael fungierte und die Pace konstant hielt…..Bei perfektem Laufwetter und kaum Wind wurde um 08:30 Uhr gestartet und es ging flott über die Donaubrücke in Richtung Innenstadt. Nach exakt 47 Minuten und 17 Sekunden war die Ziellinie überquert ! Die Plätze 277 ( Michael ) und 279 ( Hannes ) wurden erreicht von 5946 Startern. Mit einem Schnitt pro Kilometer von 4 Minuten 22 Sekunden konnte man zufrieden sein !!

 

 

Michael und Hannes genossen im Anschluss noch ein „guten Morgen Seiterl“ in der perfekt organisierten Finish-Area, wo über eine riesige Video-Wall der Marathon Start verfolgt werden konnte.

 


 

 

Power-Run Wels

7,1km 20-03-16

 

 

Am Sonntag, dem 20.03.2016 fand in Wels der 25. Halbmarathon statt. Ebenfalls konnte man am 7,1 km Power-Run teilnehmen.

 

Die Simmer Brüder Michael und Hank waren mit dabei, und genossen die gute Stimmung gemeinsam mit ca. 1300 anderen Läufern. Michael nutzte diesen Lauf als Test für den Viertel-Marathon in Linz, der ja in ca. einem Monat stattfindet. Ein Kilometer Schnitt von ca. 4min 20sec war die Zielvorgabe.Hannes machte ihm die „Pace“, und man war im Ziel mit einer Endzeit von 31 Minuten !4min. 22 Sekunden Schnitt > alles nach Plan <  Marschrichtung für Linz stimmt !!