SPARAFELD

07.09.2013

 

Am 07. Sept. entschloss ich mich spontan dazu am Nachmittag das herrliche Spätsommertagerl auszunutzen und nochmal ins Gesäuse zu fahren 

 

 

 

Ziel war dieses Mal über die Kaiserau fahrend die Oberst Klinke Hütte (1486m) und dann rauf auf den Admonter Kaibling (2196m) und zurück zum Sparafeld (2247m). Von der Hütte zum Kaiblinggatterl führt der Weg zuerst steil über Wiesen-, Schrofen und Latschenhänge bis zum Fuß der Südwand. Weiter gings den Übergang vom Kaibling zum Sparafeld wo ich bei Kaiserwetter die Aussicht zum Admonter Reichenstein und weitere Gipfel der Gesäuseberge mit Tiefblick genießen konnte! Natürlich durfte nach dem Abstieg der gespritzte Most bei der Einkehr auf der Hütte nicht fehlen und beim Heimfahren durfte ich nochmals den genialen Sonnenuntergang über den Bergen genießen

 

Zusammenfassung: schöne Halbtagesbergtour mit tollem Panorama übers Gesäuse die gute Kondition voraussetzt. Aufmerksamkeit und Trittsicherheit sollte bei der Querung unter der Kaibling-Westwand und beim Gipfelanstieg Sparafeld beachtet werden. Ansonsten schön zu begehen.

 

IMPRESSIONEN

 

 


MEGAUPDATE UNSERER EXTREMBERGSTEIGER :-)

24.09.2013

 

 Mit großer Spannung warteten wir auf ein Update unserer EXTREMBERGSTEIGER Silke und Mike...nun hat das Warten ein Ende und wir dürfen uns über sage und schreibe 5!!! neue Tourberichte der beiden freuen....der Tag ist gerettet :-)! Danke!!!


ORTLER

02.09.2013 - 03.09.2013

 

Der Höhepunkt der Bergsaison 2013 ist nun endlich da. Am Montag ging es mitn Gstattl ab nach Südtirol zum höchsten Berg Italiens. Dem berüchtigten Ortler. Nach mehr als 5 Stunden Fahrt erreichten wir Sulden am Ortler. Lukas Pichler (www.alpin-pichler.at) unser Bergführer mit dem wir letztes Jahr schon den Großglockner bezwungen hatten, war bereits vor Ort und wir begannen die Expedition. Der Aufstieg erfolgte zuerst zur Tabarettahütte auf 2556 m Höhe. Dort a kleines Bier zur Stärkung, danach ging es weiter zur Payerhütte auf 3030 m Seehöhe. Nach ca. 3 Stunden kamen wir dort an, bezogen unser Quartier und gingen Abendessen. Nach ein paar Bierchen und einem, trotz Wolken, schönen Sonnenuntergang war es Zeit ins Bett zu gehen. ;-)

 

2. Tag: Um 5 Uhr früh läutete der Wecker. Nach dem Frühstück ging es bei ca. – 3 Grad Außentemperatur los Richtung Gipfel. Gleich ab der Hütte gingen wir in der Seilschaft. Nach kurzer Zeit begannen  bereits die Kletterpassagen. Die Schlüsselstelle unterhalb des sog.. „Wandels“ ist mit einem Fixseil etwas entschärft. Ansonsten wäre es eine Kletterei im 3. Schwierigkeitsgrad. Nach dem Wandl legten wir bei Sonnenaufgang die Steigeisen an und starteten die Gletscherbegehung. Die Neigungen bis zu 40° beim Bärenloch ließen uns sehr penetrieren. J Nach dem Bärenloch kamen wir in die Sonne. Ein Wahnsinns Anblick. Gerade Null Grad, Sonne, blauer Himmel und Pulverschnee. Der Aufstieg blieb zwar weiter sehr Kräfteraubend, da man doch bereits die Höhe von über 3300m in der Kondi spürt aber die Vorfreude auf den Gipfel bei solchen Verhältnissen lässt alles vergessen. Vorbei an riesigen Gletscherspalten schlängelt sich der Weg weiter und man kann bereits das Kreuz in der Ferne erkennen. Nach 3,5 Stunden Aufstieg ist es geschafft. Wir stehen am höchsten Gipfel Italiens, am Ortler auf 3905 m Seehöhe. Kaiserwetter empfing uns am Gipfel. Ein Ausblick, Angefangen von den Schweizer Alpen (z.B. Wallis) über die Alpen Österreichs und weiter zu den schönsten Bergen Südtirols ließ die Strapazen des Anstieges vergessen. A Gipfelschnapsl durfte natürlich nicht fehlen. ;-)  Nach einer halben Stunde genießen begannen wir wieder mit dem Abstieg zur Payerhütte. Bei den Kletterstellen staute es etwas. Wir gelangten dennoch nach 3 Stunden und vielen Fotos wieder gesund zur Hütte zurück. Einmal anstoßen mit dem Bergführer und dann gings leider wieder Richtung Tal. 

 

Zusammenfassend: Diese Tour war der bisherige Höhepunkt meiner Bergaktivität. Kaiserwetter vom feinsten, a coole Truppe und sehr wenige Leute machten ein perfektes Erlebnis draus. Mehr kann i da ned sagen dazu. ;-) Macht euch mit Hilfe der Fotos selbst ein Bild dieser einzigartigen Gletscher-Hochtour. Ein besonderer Dank gilt natürlich nochmals dem Bergführer  Lukas der uns perfekt durch alle anfallenden Schwierigkeiten lotste.

 

FOTOS


NATTERRIEGEL, MITTAGSKOGEL UND GRABNERSTEIN

30.08.2013

 

Am 30.08.13 entschieden wir uns im Urlaub noch eine Tour im Gesäuse zu absolvieren. Ziel waren die 3 Gipfel Natterriegel, Mittagskogel und der Grabnerstein. Die Tour startet am Buchauer Sattel. Von dort weg gelangt man in ca. einer Stunde über Forststrassen zur Grabneralm. Der am Buchauer Sattel hängende Nebel lichtete sich kurz vor der Alm und wir hatten strahlenden Sonnenschein. Weiter ging es Richtung Admonterhaus. Dor gab es eine kurze Stärkung bevor es Richtung Gipfel ging. Der Weg ist zum Teil mit Stahlseilen gesichert aber gut begehbar. Ca. eine Stunde später gabs a Gipfelbussi am Natterriegel der leider kein Kreuz hat trotzdem aber 2065 m hoch liegt. Danach geht es in lockeren 15 min zum nächsten Gipfel, dem Mittagskogel 2040 m mit Kreuz. Wieder mal gabs einen herrlichen Ausblick rund um das Gesäuse. Blickfang natürlich der große Buchstein, Hochtorgruppe und die Haller Mauern mit Scheiblingstein, Großen Phyrgas und Hexenturm. Der Abstieg zum Admonterhaus ist etwas schottrig. Nach den beiden Gipfeln gabs mal a Schnapserl und dann ging es weiter über den Jungfernsteig (Klettersteig A/B) zum Grabnerstein. Den 3. Gipfel an dem Tag erreichten wir nach einer weiteren Stunde. Von dort aus konnten wir die Belieferung des Admonterhauses mit dem Hubschrauber beobachten. Sehr interessant. J Danach erfolgte der Abstieg wieder zur Grabneralm wo wir uns dann ein Jauserl gönnten und anschließend zurück zum Auto und heim.

 

Zusammenfassend: Schöne Tour über ca. 5- 6 Stunden mit 3 Gipfeln,  2 Almen und 1 Klettersteig. Die beiden Hütten sind sehr gemütlich,gastfreundlich und man hat super Aussicht auf Admont und Umgebung bzw. die Bergwelt herum. Man könnte auch noch vom Natterriegel ganz zurück zum Hexenturm gehen. Auch der Hexensteig befindet sich auf dieser Tour welcher aber umgangen werden kann. Vom Hexenturm hat man auch eine super Aussicht. Wenn das Wetter passt vom Grimming über das Tote Gebirge (Großer Priel z.B.) bis hin zum Dachstein. Mehraufwand von ca. 2,5 Stunden. Der Grabnerstein ist im Sommer weit hin bekannt für seine extrem schön blühenden Almwiesen. Außerdem ist er auch mit Kindern sehr gut begehbar.

 

PICS

 


BERGURLAUB

12.08.2013 - 17.08.2013

 

So wie jedes Jahr waren wir auch heuer wieder eine Woche Bergsteigen. Schon zum 2.mal hat es uns nach Osttirol verschlagen. Nach St. Jakob in Defreggen logierten wir diesmal im Bergsteigerdorf Matrei.

 

1. Tag: Anreise nach Matrei. Anschließend ging es so gegen Mittag vom Felbertauernstüberl über die Äußere Steineralm rauf Richtung Sudetendeutschen-Hütte. Nach ca. 4 Stunden Aufstieg, vorbei an großen Viehherden und Schafen die überall herum grasten erreichten wir die Hütte auf 2656 m Seehöhe wo wir auch übernachteten. Am Abend wurde noch Kartelt und ab 22 Uhr ist sowieso Hüttenruhe.

 

2. Tag: Um 08 Uhr ging es wieder weg von der Hütte Richtung großen Muntanitz. Der Aufstieg erinnert eher an eine Mondlandschaft da es in der Höhe um 3000 m mit der Vegetation schon eher schlecht bestellt ist. Jedoch der Anblick des Großglockners, der in der Morgensonne leuchtete entschädigte für vieles. Beim Besteigen letztes Jahr hatten wir eher Wetterpech am Gipfel da sehr viel Nebel war. Nach ca. 2 Stunden waren wir am kleinen Muntanitz angekommen. Der Übergang auf den großen Muntanitz ist durch ein Fixseil weitestgehend entschärft. Nach einer weiteren halben Stunde war der Gipfelsieg am großen Muntanitz auf 3232m perfekt. Der Rückweg war relativ lange, steil und führte uns über die Nussingscharte hinab zur Kessleralm wo eine echte Almbrettljause auf uns wartete. Danach auf den Hoanzersteig zur Inneren Steineralm und zurück zum Auto.

 

3. Tag: In der Früh ging es vom Matreier Tauernhaus zurück Richtung Talschluss Innergschlöss und Gletscher des Großvenedigers. Dort machten wir den Rundweg hinauf zur Gletscherzunge des Großvenedigers. Eine sehr interessante Tour wenngleich mit 6 Stunden auch wieder relativ lange. Einer der schönsten Talschlüsse mit vielen Wasserfällen.

 

4. Tag: Der Weg heute führte uns nach Kals am Großglockner. Hinauf auf der Kalser Glocknerstrasse zum Lucknerhaus. Besteigung des Glockners ist von hier aus möglich. Hinauf zur Lucknerhütte und weiter zur Stüdelhütte oder Erzherzog Johann Hütte auch Adlersruh genannt. (Sie ist die höchst gelegene Schutzhütte Österreichs). Wir starteten etwas unterhalb des Lucknerhauses Richtung Peischachtörl. Der anfängliche Nebel lichtete sich bald und es kam die Sonne zum Vorschein. Vom Peischachtörl hatten wir einen guten Blick auf das Böse Weibl. Weiter ging es über den Eselsteig zur Glorahütte. Danach wieder zurück zum Auto.

 

5. Tag: Heute nehmen wir die Seespitze in Angriff. Start ist im extrem geilen St. Jakob in Defreggen. Über den sogn. Almlehrweg geht es in Richtung Seespitzhütte. Von dort weg wird es etwas steiler aber nach einer Stunde Anstieg gelangt man an den Oberseitsee auf ca. 2600 m. Ein Wahnsinns geiler See mit tiefblauem und sehr kaltem Gebirgswasser. J Der Anstieg zur Seespitze ist nur für geübte Geher anzuraten.  Außerdem ist es recht schottrig und somit rutschig. Der Ausblick auf die Alpen und die Dolomiten vom Gipfel auf 3021 m ist Atemberaubend (z.B. kann man gut die 3 Zinnen in Sexten erkennen). Das allergeilste war jedoch der von einem Musikanten gespielte Andachtsjodler am Gipfelkreuz der Seespitze. Gänsehaut-feeling pur. J  Der Abstieg führte uns wieder zum See und weiter zur Seespitzhütte zurück. Danach gingen wir jedoch den Defregger Panoramaweg entlang zur Reggenalm und dann erst retour zum Auto. Eine Tour mit einem Panorama das man selten findet jedoch mit 8 Stunden auch etwas länger und anstrengend.

 

6. Tag: Am letzten Tag dieser geilen Woche nahm ich mir noch das Almerhorn am Staller Sattel an der Grenze zu Südtirol vor. Der Aufstieg war mühsam, zum Teil steil und unterhalb der Jägerscharte Steinschlaggefährdet. Nach nochmaliger Mobilisierung der schon beanspruchten Kondi erreichte ich das Gipfelkreuz des 2986 m hohen Almerhorns. Wiederum ein faszinierender Blick auf viele 3000er rings herum. Danach stieg ich wieder zum Obersee am Stallersattel ab und genoss mitn Hasen bei ein paar Bierchen die aufspielenden Musikanten beim Wirten. JJ

 

Zusammenfassend: Geile Woche mit perfektem Wetter, geilen Gipfeln und grandiosen Panoramen. Ich kann nur jeden das Defreggental empfehlen. Ein heimeliges Tal mit guatem Essen, freundlichen Urtiroler und endlos vielen Tourmöglichkeiten. Sollte wer Vorschläge für Osttirol bzw. Defreggental brauchen stehe ich gerne zur Verfügung. J

 

 URLAUBSBILDER


PLANSPITZE

16.07.2013

 

Am 16.07.2013 starteten Hase, Gstattl und ich einen Klassiker im Gesäuse. Um 06:00 Uhr ging es los zur Kummerbrücke kurz vor Gstatterboden. Das Ziel: Die Planspitze über den Wasserfallweg. Zu Beginn geht es leicht Bergauf durch einen Wald. Bald wird der Weg jedoch steiler und schottriger. Wenn man sich die Imposanten Nordwände der Xeisberge anschaut denkt man nicht dass man da ohne Seil und Sicherungen irgendwo rauf kommt. Umso geiler der Wasserfallweg, welcher als Klettersteig der Stufe A/B eingestuft ist und super Tiefblicke in das darunter liegende Ennstal zulässt. Nach einem kleinen Wasserfall der eine hohe Wand herunterfällt startet der steile Wasserfallweg. Man gelangt über Eisenleitern und mit Drahtseilen gesicherten Passagen zur Emmesruh und anschließend weiter zum Ebersanger. Ab hier wird der Weg kurzfristig etwas flacher und nicht so anstrengend. Nach ca. 2,5 Stunden kommt man zum Abzweiger entweder gleich Richtung Hesshütte oder eben auf die angepeilte Planspitze. Der Weg wird allmählich wieder steiler und verläuft durch Latschen und Gebirgswiesen Richtung Ziel. Am Köblplan, ca. eine dreiviertel Stunde unter dem Gipfel belohnt einen der steile Anstieg mit einem Ausblick der seines gleichen sucht. Ennstal, Gesäuseeingang, Gesäuseberge, usw . . . Kurze Zeit später standen wir auf dem Gipfelkreuz der 2117 m hohen Planspitze. Das Wetter konnte wieder mal schöner nicht sein. Anschließend begaben wir uns Richtung Hesshütte, vorbei am Hochtor, Dachlgrad, Rosskuppe usw .Der Ausblick von der Hesshütte auf das Hochtor, Zinnödl und Planspitze sind sehr imposant. Nach einerr Stärkung ging es wieder abwärts Richtung Köblwirt und mit dem Gesäusetaxi retour zum Auto. 

 

Zusammenfassend: Anstrengende Tour über 1500 Höhenmeter. Trittsicher und Schwindelfrei sollte man auf jeden Fall sein. Traumhafte Ausblicke vom Gipfel mitten im Nationalpark Gesäuse. Wie gesagt ein Klassiker. Auch begehbar vom Köblwirt in ca. 2- 3 Stunden Anstieg zur Hesshütte oder über den Hartlsgraben über den Sulzkarhund zur Hesshütte. Von dort weg auch aller Hand Touren wie eben Planspitze, Hochtor, Zinnödl ,… Der Zeitaufwand beträgt alles in allem ca. 7 Stunden je nach Kondi ;-)

 

FOTOS

 

 

 


ÖTSCHERGRÄBEN & ÖTSCHER

13.07.2013 - 14.07.2013

 

Am 13. Juli 2013 starteten wir wieder mal in die legendären Ötschergräben. Wir begannen unsere Tour von der Schindelhütte aus Richtung vordere Ötschertormäuer. Entlang der Erlauf ging es dann gemütlich dahin. Das Wetter war perfekt mit Sonnenschein und blauem Himmel. Die erste Etappe endete bei der sog. Alten Schule kurz vor der Gemeinde Erlaufboden. Die ersten 2 Stunden waren geschafft. Auf das wurde natürlich mal mit an gemütlichen Seiterl angestoßen. Anschließend ging es auf der Strasse ca. eine halbe Stunde nach Erlaufboden, wo sich der Eingang zu den Hinteren Tormäueren befindet. Immer leicht Bergauf schlängelt sich der Weg neben geil anzusehenden Wasserspielen weiter Richtung Jausenstation Ötscherhias. Als wir dort nach weiteren ca. 2 Stunden ankamen wurde mal gejausnet. Danach führte uns der Weg weiter Richtung Mirafall und Schleierfall. Die beiden Wasserfälle waren aufgrund der Trockenheit schon etwas klein aber trotzdem schön anzusehen. Auch ein kurzes Bad im Schleierfall durfte natürlich nicht fehlen. J Anschließend wurde es  etwas anstrengender, da wir auf das Ötscherschutzhaus gehen mußten um dort die Nacht zu verbringen. Es ging durch Wälder und blühende Sommerwiesen am Fuße des Ötschers entlang Richtung Riffelsattel. Der Aufstieg dorthin war doch sehr steil und mühsam aber so gegen 17 Uhr konnten wir unser Zimmer am Ötscherschutzhaus beziehen, Abendessen und anschließend einen prachtvollen Sonnenuntergang auf der Hütte genießen.

 

Am 2. Tag wurde gefrühstückt und anschließend der Weg Richtung Gipfel in Angriff genommen. Nach ca. 2,5 Stunden standen wir am Gipfel des großen Ötschers auf 1893 m Seehöhe. Da es etwas windig und kalt war hielten wir uns leider nur kurz am Gipfelkreuz auf. Danach stiegen wir wieder Richtung Lackenhof ab. Gegen ca. 14:00 Uhr kamen wir dort an und ließen die beiden schönen Tage bei einem Bier im Gastgarten revue passieren.

 

Zusammenfassend: Sehr, sehr schöne Tour, ganz besonders die Hinteren Tormäuer bis zum Schleierfall sind Natur pur, einfach geil anzusehen und zu genießen. Das Ötscherschutzhaus ist etwas überteuert aber hat einen grandiosen Ausblick. Die Tormäuer sind Kindertauglich jedoch von der Schindlhütte aus lang und bei schönem Wetter sehr überrannt. Man könnte das Ganze auch mit einer Zugreise mit der Mariazellerbahn kombinieren und wer Lust und Laune hat kann bis Mariazell fahren und dort mal seine Sünden los zu werden. ;-)

 

IMPRESSIONEN


WOLFGANGSEE CHALLENGE

Olympische Distanz 1,5/42,5/10

 

 

 

Am vergangenen Wochendende hieß es wieder mal „Schwimmen-Biken-Laufen“ für die Simmer Brüder Martin und Hannes.

 

 

 

 

Im Rahmen der Wolfgangsee-Challenge, die heuer zum 10. Mal ausgetragen wurde, haben die beiden die Distanzen 1,5km schwimmen, 42,5km Rad fahren und 10km laufen in der wunderschönen Kulisse des Wolfgangsee´s in Angriff genommen !

 

Anreise war am Samstag bei perfektem Wetter. An diesem Tag wurde ein Rennen der Europameisterschaft im Cross-Triathlon abgehalten. Der herrliche Tag wurde genossen und beim Zuschauen der Cross-Triathleten wurde die Vorfreude auf „den“ großen Tag immer mehr… ! ;-)

 

Am Sonntag war es dann soweit, um 05:30 Uhr hieß es „Tagwache“ und die Nervosität machte sich langsam breit…..

Um 06:00 Uhr wurde (bescheiden) gefrühstückt, danach ging´s ab nach Wassbad bei Strobl ins Wettkampfgelände zum Bike check-in ! Letzte Vorbereitungen wurden getroffen, und der Wechsel vom schwimmen zum Radfahren bzw. zum Laufen noch mal im Kopf durchgespielt…… Um 08:00 Uhr war es dann soweit, Martin stürzte sich in der ersten Startwelle in den mit 20,9 Grad recht angenehmen Wolfgangsee. 5 Minuten später war dann die 2. Startwelle mit Hannes an der Reihe. Da das Schwimmen nicht unbedingt die Stärke der beiden war, startete man somit mit gedämpften Erwartungen in den ersten Bewerb….. ;-) Nach exakt 29 Minuten und 52 Sekunden blieb Martin noch unter der 30 Minuten Grenze. Hannes stieg nach 28 Minuten und 26 Sekunden aus dem See mit dem Ziel die verschenkte Zeit auf dem Rad wieder wett zu machen ! Es viel sofort auf, dass der Wind stark aufgefrischt hat und es somit ein „hartes Radfahren“ werden sollte ! Martin biss sich über die 42,5km und beendete diese Disziplin in guten 1h 16min. Hannes fuhr ebenfalls mit den Messer zwischen den Zähnen und stieg nach 1h 08min. vom Bike ab ! Nun hieß es „nur“ noch 10km laufen……..Hannes begann zügig und musste leider in der 2. Runde dem hohen Radtempo Tribut zollen, mit einem Laufsplit von 44min. blieb er klar hinter seinen eigenen Erwartungen. Martin kämpfte auch mit müden Beinen und teilweise starkem Gegenwind und finishte mit einer Laufzeit von 52min. ! Hannes konnte in der Elite Klasse 2 mit dem 23. Rang, und Gesamt mit dem 62. Platz finishen und zufrieden ein kühles (alkoholfreies) Bier genießen ! Martin schaffe es auch seine bisherige Zeit auf der olympischen Distanz um satte 12 Minuten zu verbessern und mit einer Endzeit von 2h 42 min. zu finishen ! Dies bedeutete für ihn den 151. Gesamtrang und den 21. in seiner Klasse. Es war ein schöner Bewerb, den man nur weiterempfehlen kann.

 

HIER GEHTS ZU DEN FOTOS

 


 

WOLFGANGSEE TRIATHLON

olympische distance 1,5/42/10

 

Es wird wieder geschwommen, geradelt und gelaufen. Am 8 September heißt es für die Simmer Brüder wieder volle Attacke beim Wolfgangsee Triathlon !! Am Programm stehen als Auftaktdisziplin gleich mal 1500m schwimmen in 2 Runden von jeweils 750 m -> danach geht es auf eine sehr flache 42 km Radrunde um zum Schluss noch die letzten Kraftreserven bei einem 10 km Lauf aus sich raus zu quetschen!! Hoffentlich meint es der Wettergott gut an diesem Tag und die Zuseher sorgen für eine tolle Stimmung!!

 

Infos folgen


 

3. SUPAMAN TRIATLON WALLSEE 2013

 

Das Motto "sportlich aktiv" nahm sich heute unser geschätzter IL_PRESIDENTE zu Herzen und so folgte ihm eine kleine Delegation der MTC-Mitglieder nach Wallsee wo Mat am 3. Supaman Triatlon teilnahm. 

 

Zu bewältigen gab es eine knackige Distanz von 250m Schwimmen, 13 km Radfahren und 3 km Laufen. Pünktlich um 18 Uhr schmiss sich unser Presi (*anmerkung redaktion* natürlich in der ersten Reihe...wie könnte es anders sein) ins Wasser und kam im ersten Drittel der Teilnehmer aus der vom Hochwasser bedingt schlammigen Suppe wieder heraus. Seine konditionelle Hochform konnte er auch am Rad bravourös meistern ehe er seine letzten Kraftreserven beim 3km Lauf noch aus sich herraus presste. Übrig blieb eine fabelhafte Zeit von unter 45 Minuten und ein 24 Gesamtrang (5. Platz in seiner Klasse) von über 200 Startern!!! 

 

Diese unglaubliche Leistung wurde noch standesgemäß bei ein paar Birras im Festzelt gefeiert...danach stellte sich LePRIME bei der Heimfahrt auf seiner roten Madamme als "Mückenmassenmörder" herraus (siehe Bilder). Naja...wieder ein paar weniger von den unnötigen Viechern *gg*.

 

Wir gratulieren unsere Presidenten zu der hervorragenden Platzierung und schließen den Artikel mit folgendem Satz: " I trainier, ohne dass i mi genier, und bin ma sicha dass i ned verlier...und aum End hob i ma sogor nu verdient a poar Bier...des gefällt mir".

 

[Johann Wolfgang von Goethe *gg*]

 

UND HIER DIE FOTOS


SCHOBERSTEIN 06.07.2013

 

Am 06.07.2013 startenen Sabi und Robs zu einer kleinen Geburtstagswanderung auf den Schoberstein nähe Ternberg (1285m).

 

Los gings um 10 Uhr und so cruisten wir auf unserer Vespa Rally über Steyr und Ternberg nach Trattenbach wo wir die 1,5 stündige Wanderung vom Gasthaus Klausriegler in Angriff nahmen. Schwer gezeichnet vom Vortag (Poltern beim Bichla Woif) quälte man(n) sich den steilen Pfad hinauf bis wir schlussendlich bei der Schobersteinhütte ankamen. Zu unserem Entsetzen mussten wir feststellen das die Hütte wegen Betriebsurlaub geschlossen war...damned. So genossen wir die Stille am Berg und machten uns nach kurzer Rast wieder auf den Rückweg (bergab wars dann nicht mehr so anstrengend ;-))! Unten angekommen belohnten wir uns dann noch mit einem Glas Most und einem belegten Brot im Gasthaus Klausriegler ehe es dann bei leichtem Regen wieder nach Hause ging.

 

Zusammenfassend: Schöne einfache Wanderung welche aber durch die Umstände des Vortages einiges von uns abverlangt hat :-). Schöne Vespatour über Steyr und Ternberg die auch mit der Heimfahrt über Maria Neustift kombiniert werden kann, was wir aber Aufgrund des Regens nicht gemacht haben.

 

FOTOS


GROßER PYHRGAS

01.07.2013

 

Am 01.07.2013 starteten wir (Gstattl und ich) wieder eine Tour und zwar auf den großen Pyhrgas (2244 m). Da wir wegen dem sehr unbeständigen Wetter dieses Jahr immer sehr kurzfristig planen müssen, entschieden wir uns Vortag am Montag um 06:00 Uhr aufzubrechen.

 

Der Start erfolgte in Spital am Phyrn bei der Bosruckhütte wo viele Parkplätze zur Verfügung stehen. Danach gings auf einem Forstweg aufwärts. Nach ca. einer halben Stunde erreichten wir das Rohrauerhaus. Anschließend gings weiter zum Pyhrgasgatterl wo die Landesgrenze zw. Oberösterreich und Steiermark verläuft. Dort links hinauf auf den sog. Hofersteig Richtung Gipfel. Der Hofersteig ist etwas mühsam und setzt Trittsicherheit voraus. Der Weg verläuft zuerst durch einen Wald und über einen Wiesenrücken aufwärts ehe die Baumgrenze erreicht wird. Nach 2 Stunden Anstieg überwanden wir noch eine mit Ketten gesicherte Steilpassage und dann standen wir auf dem breiten Wiesenrücken des Pyhrgas wo uns ein geiler Blick hinunter auf Spital, Windischgarsten usw. erwartete. Nach weiteren 15 min standen wir am Gipfel des großen Pyhrgas. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit und wir hatten Nebel Richtung der Gesäuseberge. Gipfelbier und Jause war auch wieder selbstverständlich.  Leider war es auch ziemlich kalt am Gipfel und wir machten uns nach kurzem Aufenthalt wieder daran abzusteigen. Der Abstieg erfolgte über den Normelweg Richtung Hofalm, war aber auch sehr mühsam da viel Schotter und Geröll im Weg lagen. Nach 1,5 h zweigten wir an einer Kreuzung zur Hofalm ab welche einen Abstecher wert ist. Kurze Pause mit Most, Zirberl und Aussicht genießen dann stiegen wir endgültig über die Hiaslalm wieder zur Bosruckhütte ab.

Zusammenfassend: Schöne eher kurze Tour (ca. 5 Stunden reine Gehzeit) mit 1200 Höhenmetern aber Trittsicherheit erforderlich sowohl im An- als auch im Abstieg. Coole Aussicht in die Gesäuseberge und die restlichen Haller Mauern als auch Richtung Windischgarsten und Steyr. Gemütliches Einkehren im Rohrauerhaus, in der Bosruckhütte und ganz geil die Hofalm. Verbunden kann diese Tour auch mit der Dr. Vogelsangklamm von Spital aus werden. Lohnende Tour mit ca. 1,5 Stunden Aufstiegzeit zur Bosruckhütte welche wir aber aufgrund der noch anstehenden Nachtschicht gelassen haben. ;-)

 

zu den Bildern!!

 


HOCHTOR 20.06.2013

 

Nach dem Trip im Auslang ging es für unseren EXTREM BERGESTIEGER Mike und seinen Arbeitskollegen gleich 5 Tage danach Richtung Hochtor...folgendes hab er zu berichten:


Am 20.06. war das Hochtor, der höchste Gipfel in den Gesäusebergen, das Ziel. Mein Arbeitskollege Gstattl, mit dem ich immer wieder unterwegs bin, und ich starteten um 04:00 früh ins Xseis. Um halb sechs ging´s los Richtung Haindlkarhütte. Nach einer Stunde kamen wir dort an und stärkten uns noch mal. Danach begann der Anstieg über den sogn. Peternpfad Richtung Peternscharte zwischen Planspitze und Hochtor. Der Zustieg war etwas beschwerlich, weil wieder mal ein Schneefeld im Weg war und viel Schotter und Geröll auf dem Weg lag. Danach wurde der Schutzhelm aufgesetzt und der Peternpfad in Angriff genommen. Das Herzstück des Pfads ist der Ennstalerschritt der etwas schwierig zu begehen ist. Neben uns waren einige Kletterer in der sogn. Dachlnordwand und Rosskuppennordwand unterwegs. Teilweise sehr schwierige Klettertouren oder sogar die schwierigsten in den Gesäusebergen.

Auf der Peternscharte angekommen machten wir eine kurze Pause ehe wir weiter Richtung Gipfel gingen. Der weitere Weg führte über die Rosskuppe, den Dachlgrat, wo das Regenwasser super geile Gebilde in den Stein gewaschen hat, über das Dachl hinauf zum Hochtor. Nach 6 Stunden Aufstieg kamen wir am Gipfelkreuz auf 2369m an. Wir erlebten einen Rundblick der alle Sorgen und Strapazen des Aufstieges vergessen lies. Wahnsinns Fernsicht. Nach einem Gipfelbier und dem Jauserl gings wieder Talwärts und zwar über den Josefinensteig zur Hesshütte, die wir nach 2 weiteren Abstiegstunden dann erreichten. Da es ein sehr heißer Tag war merkten wir jeden Meter die wir weiter Richtung Tal kamen, wie die Temperatur anstieg.

Auf der Hütte gab´s dann an guaten Most und ein Zirberl. :-) Nach einer Stunde Wetter, Aussicht und Sonne genießen starteten wir den Abstieg ins Tal zum Köblwirt. Nach weiteren 2 Stunden kamen wir dort an und der Schweiß floss in Strömen. Beim Wirten gab´s kehrten wir nochmal kurz ein und dann fuhren wir mit dem Taxi wieder zum Parkplatz der Haindlkarhütte zurück.

 

Zusammenfassung: Starke Tour mit 10h reiner Gehzeit und ca. 2000 Höhenmetern. Der Peternpfad und auch auf das Hochtor sind durchwegs Kletterein im 1.- 2. Schwierigkeitsgrad (keine Sicherungen vorhanden). Auch super geile Tiefblicke mit bis zu 1000 Metern senkrecht hinunter ins Haindlkar sind drin. Alles was das Bergsteigerherz also begehrt. Aussicht am Gipfel wie gesagt auch Hammer. Die Hesshütte ist immer wieder einen Besuch wert und der Abstieg ins Tal zum Köblwirt ist auch schön. Touren gibt es viele von der Hesshütte weg (z.B. Planspitze, Zinnödl, Sulzkarhund,…) Zustieg zur Hesshütte währe z.B. der Wasserfallweg (Klettersteig mit A und B Stellen), eben vom Köblwirt aus und der Hartlgraben zum Sulzkarhund und dann Hesshütte.

 

Meine Empfehlung: Nur Berggeher mit guter Kondi, natürlich Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sollten sich diese Tour zumuten sonst kommt ein böses erwachen irgendwo mitten drin. Nur bei gutem Wetter gehen da die Markierungen teilweise gesucht werden müssen. Der Josefinensteig ist eine alternative. Ist zumindest mit Stahlseilen gesichert aber auch sehr steil und zum Teil ausgesetzt.


FOTOS


PILATUS SCHWEIZ 15.06.2013


NEUIGKEITEN AUS DEN BERGEN! Silke und Mike DID IT AGAIN...und zwar bei unseren SCHWEIZER NACHBARN. Hier wie immer der Bericht:


Dieses mal führte uns der Besuch von Verwandten in die Schweiz, konkret nach Ruswil im Kanton Luzern. Am Samstag war dann die Pilatuskette das Ziel des Tages. Die Tochter des Hauses Judith (eine Bergläuferin), ihre Freundin Myriam (eine begeisterte Crossmountainbikerin) und wir 2 („normale“ Berggeher :-)) starteten um halb 8 von Schwarzenberg aus Richtung dem Mittaggüpfi ! Über Forstwege bergauf ging es durch Wald und Wiese an Almen vorbei Richtung Ziel. Nach ca. 2 Stunden wurde unsere Gipfelfreuden enttäuscht, da der Steig aufs Mittaggüpfi sowie auf alle anderen Teilgipfel der Pilatuskette wegen Reinigungs- und Sanierungsarbeiten bis 14:00 gesperrt waren. Also schlugen wir den Weg Richtung Fränkmüntegg (Mittelstation von Pilatus Kulm) ein. Es ging weiter über Almwiesen mit geilen Ausblicken, zu diversen Almen wo uns Myriam, die auch leidenschaftlich gern Alphorn spielt, mit ihrem Minialphorn welches sie immer mit in den Bergen hat zum gratis Nationalgetränk der Schweizer, Löscaffee mit 2cl Schnaps und Zucker verholfen hat. Weiter ging der Weg Talauswerts Richtung Eigental. Danach begann der steile Anstieg Richtung Mittelstation Fränkmüntegg. Nach ca. 5 Stunden kamen wir dort an und stärkten uns mit an Jauserl und ich mit an 0,58cl Bier :-)! Der Ausblick auf den Pilatus Kulm war zu dem Zeitpunkt leider durch Nebel verhangen. Da es bereits 14 Uhr war einigten wir uns dennoch den Aufstieg bis zum Gipfel auf dem neu sanierten Steig zu wagen. Es könnte ja aufreißen. :-) Der Aufstieg war dann lang und beschwerlich. Erstens sehr viel Nebel und zweitens war ein massives Schneefeld im Weg welches durchstiegen werden musste. Der Nebel wich dann endlich der Sonne und wir hatten einen geilen Blick auf den Vierwaldstättersee und das Umland des Pilatus. Nach 2,5 Stunden Aufstieg standen wir dann am Pilatus Kulm 2132m, genossen die Aussicht und die 6 Mann mit Alphörnern die ein Konzert auf der Aussichtsplattform gaben !!! Mit dem ganzen Umfeld am Berg Gänsehautfeeling pur !!!! Anschließend fuhren wir aufgrund der fortgeschrittenen Zeit mit der Seilbahn wieder nach Luzern und dann nach Hause.


Zusammenfassend: Sehr geiler Tag (ca. 8h Gesamtgehzeit) mit coolen Damen mit riesen Kondi und losem Mundwerk (so mag a des) !!! :-)

Wer mal die Möglichkeit hat dort hinauf zu fahren oder zu gehen, sollte das unbedingt machen. Die Aussicht ist echt herrlich und die Alphörner hört ma daheim auch ned alle Tage.

 

EINDRÜCKE

 


LAUFOLYMPIADE AMSTETTEN 24.05.2013

 

Nicht nur die "großen" zeigen in den Reihen des MTC`s großartige Leistungen, sondern auch der Nachwuchs überzeugt bereits mit jungen Jahren seinem ihrem Talent.


Simmer Johanna hat unter fachlicher Aufsicht von "Onkel - Hannes" bei ihrem Laufdebüt bei der Laufolympiade in Amstetten den 1 Platz von 22 Starterinnen in der Klasse 2006/w beim 50m Sprint erreicht. Um ihr Potential zu zementieren performte unsere MTC - Nachwuchsläuferin beim 400m Race trotz verschlafenen Start den respektablen 2 Rang aus einem mit insgesamt 16 Sportlerinen top besetzten 2006/w Starterfeld. Nur weiter so Johanna !

 


STUMPFMAUER 16.05.2013


Wiedermal war der unermüdliche Bleiner Mike, diesmal mit seinem Arbeitskollegen unterwegs. Folgendes hat er zu berichten:


Am 16.05.2013 beschlossen ein Arbeitskollege und ich die Stumpfmauer von Hollenstein aus zu erklimmen. Start war etwas außerhalb von Hollenstein, nahe eines Bauernhofs. Der Weg führte zuerst kurz über eine asphaltierte Strasse, danach über einen Forstweg mit einigen abschneidern mäßig ansteigend Richtung Ziel. Nach ca. 1,5 h erreichten wir den Abzweiger zum Hugo-Zettel-Steig. Dieser Steig hat es gewaltig in sich … steil und lange Bergauf. Nach weiteren schweißtreibenden 1,5 h erreichten wir den Aussichtspunkt im Voralpenmassiv. Danach wartete nochmals ein kurzer Anstieg auf das Gipfelkreuz der Stumpfmauer. Ein super Blick ins Gesäuse, Ötscher, Hochschwab, Gamsstein, Sonntagberg und in unsere Voralpenregion. Der stürmische Fön verhinderte wieder einen längeren Aufenthalt am Gipfelkreuz der 1770m hohen Stumpfmauer. Gejausnet wurde dann am Aussichtspunkt etwas unterhalb des Gipfels. Danach warteten wieder 2 h Abstieg über den Hugo-Zettelsteig und den Forstweg auf uns. Bewältigt wurden ca. 11 km und 1300 Höhenmeter.


Zusammenfassend: Super Tour mit schöner Aussicht in unserem geilen Mostviertel. Auch die Alternativroute von Altenmarkt, über Tanzboden, Stumpfmauer und Abstieg nach Hollenstein währe sicher lohnend aber mit ca. 8 Stunden etwas länger.

 

BILDER HIER

 


TAMISCHBACHTURM 14.05.2013

 

Am Dienstag den 14.05.2013 ging es für unseren Wanderkönig Mike um 06:00 morgens das erste mal heuer ab ins Gesäuse. Wie gewohnt hier sein Bericht:


Leider war das Wetter am Beginn ned berauschend. Aber wenigst regnete es nicht. Der Weg beginnt hinter der Hubertuskapelle direkt in Gstatterboden. Danach verläuft der Weg durch Wald und Forstwege sowie durch einen Gebirgsbach leicht ansteigend Richtung Ennstalerhütte und Tamischbachturm. Der Pfad wurde allmählich steiler und nach ca. 3 Stunden kam ich bei der Wegkreuzung Tiflimauer/Kleiner Buchstein und Ennstalerhütte an. 10 min später war die Hütte in Sicht, aber leider noch geschlossen :-( . Also leider ohne Stärkung weiter Richtung Gipfel. Vorbei an Latschen- und Schneefeldern bis die Baumgrenze erreicht wurde. Die letzten 300 Höhenmeter waren im Schnee zu bewältigen was ned unbedingt von Vorteil war, da es sehr rutschig war. Nach einer Stunde konnte ich jedoch den Gipfelsieg am Tamischbachturm auf 2037m feiern. Leider bei 20 cm Neuschnee, Nebel und viel Wind. Trotzdem gab es einige schöne Blicke auf die Buchstein- und Hochtorgruppe sowie Lugauer, Admonter Kalbling, Sparafeld und Riffel. Nach einem kurzen Jauserl am Gipfel kam ich nach einer Stunde wieder zur Ennstalerhütte retour und wählte den Weg über die Hochscheibenalm zurück nach Gstatterboden. Bei der Kroisnalm (ca. 1,5 h von der Ennstalerhütte) ist immer ein Wassertrog mit gekühlten Getränken vorrätig :-)… Ergo durfte ein Bierli natürli ned fehlen. Auf der Alm anwesend waren: Viele Tiere und ich, also die Ruhe selbst, echt wieder mal cool so was zu „hören“. Das Wetter hatte mittlerweile auf strahlenden Sonnenschein gewechselt. Nach weiteren 1,5 Stunden bin ich wieder bei der Hubertuskapelle angekommen und hatte einen Weg von ca. 15 km und einen Höhenunterschied von 1500 m hinter mir.


Zusammenfassend: Sehr einsame (einen weiteren Wanderer an dem Tag getroffen), geile aber lange Tour auf den „einfachsten 2000er“ der Gesäuseberge.

 

FOTOS


2-TAGES-WANDERUNG BIBERBACH-MARIAZELL

03.05.-04.05.2013

 

Unsere Extremwanderer Peilsteiner Silke und Bleiner Mike bestritten wiedermal einen "dezent kleinen Fußmarsch" nach Mariazell....hier der Bericht der beiden:

 

Nach anfänglichen Wetterkapriolen starteten wir um 08:45 vom Friesenberg weg Richtung Mariazell. Der Weg führte uns über die Auerbauern, Unterzellerstrasse, Zell/Ybbs durch Waidhofen und dann am Radweg Richtung Ybbsitz. Dort angekommen wurde die erste Rast gemacht und ein Seiterl mit Leberkässemmerl verspeist. Die Einheimischen sponserten uns Pilger mit dem Seiterl :-). Der weitere Weg verlief über Strasse Richtung Maria Seesal und anschließend über einen Sattel wo wir im Wiesergraben Richtung Zellhof weitergingen. Die Hauptstrasse Richtung Gaming war wie immer stark befahren und ist am besten zu meiden wenn möglich… Das letzte Teilstück verlief von Gaming über Mais zur Erlauf und dann Richtung vordere Ötschertormäuer und Schindelhütte. Nach 53 km und 11.5 h Gehzeit kamen wir dort sauber müde an. Ein, zwei Bier und gutes Essen halfen über die Müdigkeit hinweg, wenn a nur kurz ;-)

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Der 2. Tag begann wieder mit starkem Regen. Gegen 08:30 starteten wir bei leichtem Nieseln dann in die Ötschergräben. Der Weg verlief durch die vorderen Tormäuer Richtung „Alter Schule“ und der Gemeinde Erlaufboden wo wir ein Seiterl zur Stärkung einnahmen. Anschließend ging es weiter in die Hinteren Tormäuer Richtung Ötscherhias. Dort angekommen durfte eine Legendäre Palatschinke nicht fehlen. Das Wetter wurde immer sonniger und wärmer. Der weitere Weg verlief dann entlang des Erlaufstausees nach Mitterbach und von dort über Wald und Wiesenwege nach Mariazell. Nach weiteren 30 km und 8h Gehzeit kamen wir bei der Basilika Mariazell an. Natürlich wurde die Kirchebesucht und für alle eine Kerze angezündet


Zusammenfassend: Der erste Tag ist viel Asphalt laufen und anstrengend. Eine Geile Tour sind aber die Ötschergräben, auch mit Ötscher (für Kräftige ;-). Für jeden eine Empfehlung der ein Freund des Wanderns und der Berge ist.

 

Bericht by Mike :-)

 

BILDER VON DER WANDERUNG

 

 


LINZ MARATHON 2013

 

10 seconds......GO!!!!! hieß es am Sonntag den 21 April für 16000 Läufer im Rahmen des Borealis Linz Donau Marathon`s. Darunter 2 unserer MTC Garde die beim Oberbank Halbmarathon an den Start gingen!! Simmer Johannes und Simmer Martin gingen pünktlich um 9:30 auf der Voest Autobahn Brücke ins Rennen und "genossen" bei perfektem Laufwetter die Wahnsinns Kulisse inmitten von Linz. Hank, der sich ja eine Zielankunft unter 1h 20 min als Ziel gesetzt hatte musste dem teilweise starken Wind und den hohen Temperaturen tribut zollen und verfehlte sein Ziel mit 1h 21 min 47 sek. nur knapp!! Simmer Mat, der diesmal als Pacemaker für Schmidinger Doris unterwegs war konnte die gwünschte Zeit unter 1 h 55 min zu bleiben erreichen und finishte den Halbmarathon in 1h 53min 44 sek. Alles in allem war es wieder ein toller Bewerb mit einer unglaublichen Stimmungskulisse und alle sind sich einig, 2014 kommt bestimmt!!!


Linz Marathon 2013

 

Am 21. April heißt es endlich Laufschuhe schnüren und ab "geht`s".


Simmer Johannes und SImmer Martin werden im Rahmen des Boralis Linz Donau Marathon die Halbmarathon Strecke von 21,1km in Angriff nehmen. Simmer Hank hat sein Ziel unter 1h20 min zu bleiben sehr hoch gesteckt. Alles Gute auf diesem "Weg". Simmer Mat wird heuer als Privat Pace Maker unterwegs sein und hat eine Zeit von 1h50min angepeilt!! Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen!!  Fotos & Bericht folgen!!

 

 


SCHNEESCHUH WANDERUNG / BIBERBACH

13-01-26

 

 Was gibt es schöneres als  bei -14° die heimischen Berge zu erkunden!!

Genau das machten unsere beiden vorzeige Bergsteiger BLEINER MICHAEL u. PEILSTEINER SILKE!!!

 

Normalerweise in weitaus Luftigeren Höhen unterwegs, ist dies eine perfekte Möglichkeit um die Leistungsfähigkeit zu testen!!!

 

 

HIER DIE EINDRÜCKE